Betriebsanlagen
5 Kernfragen zur Risikoeinschätzung:
- Welche Investitionen wurden in den letzten 5 Jahren getätigt, und in welcher Form veränderten sich dadurch Betriebsstätte und Betriebsabläufe?
- Trägt meine Versicherungspolizze den jährlichen Investitionen und Anlageabgängen kontinuierlich Rechnung?
- In welchem Ausmaß bin ich von meinen 5 wichtigsten Kunden und von meinen 5 wichtigsten Lieferanten wirtschaftlich abhängig, und welche Auswirkung hätte ein Ausfall einer dieser Geschäftsbeziehungen auf meinen Jahresumsatz?
- Sind die Produktionsanlagen rasch wieder zu beschaffen?
- In welcher Form könnten Versicherungskonzepte mein Unternehmen und das Geschäftsergebnis absichern?
Die Schadenstatistiken der letzten Jahre zeigen eindeutig, dass im Falle eines Sachschadens, beispielsweise in Folge eines Feuers, der weitaus überwiegende Anteil am Gesamtschaden der Beeinträchtigung in der Betriebsfortführung zuzuordnen ist und damit direkt auf das Geschäftsergebnis durchschlägt.
Ausreichender Versicherungsschutz sollte vor allem für den möglichen Totalschaden gegeben sein. Die korrekte Einschätzung des Zeitraumes - Schadenstag bis zu jenem Tag, an dem wieder der volle Produktionsumfang erreicht sein wird - ist für den Fortbestand des Unternehmens ebenso wichtig wie die korrekte Berechnung der Versicherungssummen, um die zerstörten Betriebsanlagen wiederbeschaffen zu können. Spezialanfertigungen von Maschinen und geänderte behördliche Auflagen sind Umstände, die bei der Berechnung des möglichen Betriebsstillstandes allzu häufig außer Acht gelassen werden.
So genannte „All Risks–Versicherungen“ werden nun auch in Österreich vermehrt angeboten. Ein Vergleich mit dem derzeit bestehenden Versicherungsumfang ist jedenfalls sinnvoll.
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